Sabine Schmidt Galerie, Sabine Schmidt, Fotografie Köln, Künstler: Piotr Nathan, Jochen Lempert, Ute Behrend, August Kotzsch, Thomas Florschuetz, Hannes Kilian, Hugo Schmölz, Karl Hugo Schmölz, Anton Stankowski, Alfred Erhardt, Karl Blossfeldt, Eadweard Muybridge, Schlagworte: Kunsthandel, Galerie für zeitgenössische Kunst, Schwerpunkt Fotografie, Fotografen, Fotoszene, Galerien, Galerie, Kunst, Kunstinformationen, Ausstellungen, Austellungstermine, Kunsttermine, Kunstmessen, Künstler, Künstlerinnen, Künstlerverzeichnisse, Kunststätten, Kunststättenverzeichnisse, Kunstszene, Kunstmuseen, Kunstprojekte, Kunstmedien, Kunstinstitutionen, Malerei, Medienkunst, Videokunst, Installationen, Environments, Architektur, Grafik, Design, Webdesign, ads1a, an der Schanz 1a, fotografie, photographie, photografie, fotographie, foto, photo, mappe, album, sammlung, Photographic Images, Albumin, Albumen, Salt Print, Salzpapier Abzug,
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Jochen Lempert |
JOCHEN LEMPERT zeigt ausgestopfte Exponate aus naturwissenschaftlicher Sammlungen, Plastiktiere, Haus- und Kuscheltiere. Er archiviert mit der Kamera und fokussiert die zoologische Suche auf den menschlichen Lebensraum.
LEMPERT reflektiert Fragestellungen der Gegenwart am Beispiel Tier in all seinen Erscheinungsformen. Seine Bilder von freien und gefangenen Tieren, Präparaten und Kulturgegenständen montiert er „pseudowissenschftlich“ zu Werkgruppen. Durch seine Arbeitsmethode des vergleichenden Sehens, steht die sinnliche Argumentationsweise in einer naturwissenschaftlichen Tradition. Seine Bildsprache folgt einem schwebenden Assoziationsgefüge, gleicht einem offenen Forschungslabor aus Bildern.
Mit den „365 Tafeln zur Naturgeschichte“ entwirft LEMEPRT ein komplexes Bildsystem, das im Natur-Kultur-Verhältnis eine sich seit längerem vollziehende Entwicklung erkennbar macht: Surrogate und Zuchtprodukte verdrängen Primärnatur, während unser Umgang mit ihnen visuell und spielerisch trainiert wird.
Mit „The Lecithin People“ kombiniert er Oberflächensignale der Tierwelt in nahsichtigen Ausschnitten, sodaß Haare und Federn wie Computergrafiken anmuten. Mit Mustern aus der Tierwelt wird eine optische, mit gentechnisch manipuliertem Viehfutter eine pharmakologische Magie betrieben.LEMPERT sichtet die moderne Wildnis.
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